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Moxibustion
Die Moxibustion oder Moxatherapie stellt eine gleichrangige Alternative bzw. Ergänzungstherapie zur Akupunktur dar. Laut Wikipedia setzt sich das Wort Moxibustion aus "Moxa" (abgeleitet vom japanischen Mogusa = Beifusskraut) und dem lateinischen Nomen "Combustio" (= Brennvorgang) zusammen.
In der Koreanischen Handakupunktur-Therapie (KHT) werden selbstklebende Moxakerzen aus Beifußkraut auf die Hand gelegt und angezündet. Ein kleines Schutzplättchen schützt die Haut dabei vor Verbrennungen. Das brennende Beifußkraut produziert Wärme, die über den Weg der Moxakerze über die Haut in den Körper gelangt.
Abb.1 Angezündete Moxakerze
Die Moxibustionskerzen, die in der KHT Anwendung finden, sind so dimensioniert, dass sie eine fast punktgenaue Wärmebehandlung (= Energiezufuhr) an der Hand ermöglichen.
Entsprechend der KHT-Lehre wird diese Wärme bzw. Energie an die jeweiligen Korrespondenzpunkte (s. 'Handakupunktur') im Körper weitergeleitet, wo sie ihre therapeutische Wirkung entfaltet.
Abb. 2 Moxakerzen und Schutzplättchen
Die Moxibustion ist besonders angezeigt als Alternative zur Akupunktur bei Patienten, die aufgrund chronischer Erkrankungen geschwächt sind, oder als ergänzende Anwendung nach der Handakupunktur. Sie kann auch vorbeugend eingesetzt werden, um das Immunsystem vor der kalten Jahreszeit zu stärken.
Nicht angezeigt ist sie bei hohem Fieber, akuten Entzündungen, während der Menstruation und bei Schlaflosigkeit.