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Die Komplexhomöopathie
Die Komplexhomöopathie hat sich aus der klassischen Homöopathie entwickelt. Dabei werden – statt einzelne homöopathische Mittel, wie in der klassischen Homöopathie - Zusammensetzungen aus mehreren Mitteln angewendet, welche mehrere Organsystemen unseres Körpers gleichzeitig unterstützen, um ein Heilungsprozess des gesamten Organismus zu fördern und zu beschleunigen.
Diese Therapie empfehle ich „chronischen“ Patienten, die nicht auf die Behandlung mit Handakupunktur ansprechen bzw. keinen rationalen oder emotionalen „Zugang“ zur Akupunktur finden können.
Die Komplexhomöopathie ist eine sanfte, strukturierte Therapie. Sie setzt eine gewisse „Compliance“ (regelmäßige Einnahme nach Therapieschema) seitens des Patienten sowie etwas längere Behandlungszeiten voraus, bringt aber den Vorteil der vergleichsweise niedrigen Kosten für die Arznei sowie der längeren Unabhängigkeit des Patienten vom Therapeuten.

In Frage kommen unter anderem Gefäßerkrankungen, venöse Stauungen (Ulcus cruris, chronische Gewebsveränderungen), Nierenerkrankungen (Nephritis, Nephrose), Harninkontinenz, Gelenk- und Bindegewebserkrankungen, neurovegetative Störungen im Magen-Darm-Bereich, Muskel- und Gelenkrheumatismus, chron. Haut- und Schleimhauterkrankungen (Hautausschläge, Psoriasis).
Ich wende in der Regel die homöopathische Komplexmitteln der Firma „ISO-Arzneimittel“ an. Diese Firma verfolgt eine meines Erachtens lobenswerte, aktive Informationspolitik (www.iso-arzneimittel.de), die sehr engagiert zur Aufklärung der Patienten beiträgt.
Je nach betroffenes Organsystem hat der Therapeut hier die Möglichkeit Adermittel, Brustmittel, Fieber- und Nervenmittel, Gewebemittel, Konstitutionsmittel, Lymphmittel oder Stoffwechselmittel zu verordnen bzw. mehrere Mittel zu kombinieren.
Darreichungsform sind Globuli (Kügelchen), Fluidi (flüssige Arzneien), Tabletten und/oder Salben.
Die Komplexhomöopathie kann außerdem auch bei Kindern mit unruhigem Verhalten und/oder Aufmerksamkeitsdefiziten eingesetzt werden (www.zappelin.de).